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Sketch Bibel

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Das Gebet Jesu zum Abschied | Joh 17, 6a.11b-19 | Sketch-Bibel #67

Veröffentlichung:13.5.2021

Wusstest du, dass Jesus ein Testament hinterlassen hat? Im klassischen Stil einer antiken Abschiedsrede lässt der Evangelist und Autor Johannes Jesus das so genannten "hohepriesterliche Gebet" sprechen. Darin geht es auch um den Namen Gottes, den Jesus den Menschen bekannt gemacht hat, und der zugleich auch als "sein Programm" zu verstehen ist. Bevor er in den Tod geht, um dieses Programm zu vollenden, will er seine Jünger in guten Händen wissen und bittet den Vater, sie zu bewahren.

Das stellt das sogenannte hohepriesterliche Gebet Jesu aus dem Evangelium nach Johannes in den Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist die Deutung dieses Gebets als eine Art Vermächtnis Jesu, also als das, was für die Nachfolgenden besonders bewahrenswert ist. Der Clip entfaltet die Bedeutung von Namen als Ausdruck von Identität und Wesen und verbindet dies mit dem Gottesnamen aus der Bibel, der als Ich bin für euch da gedeutet wird. Jesus wird als derjenige vorgestellt, der diesen Namen konkret sichtbar macht, indem er Gottes Liebe in seinem Handeln offenbart. Die Verherrlichung Gottes wird dabei nicht als äußere Erhöhung verstanden, sondern als Ausdruck radikaler Liebe, die sich im Leben und Sterben Jesu zeigt. Zugleich wird betont, dass diese Liebe unter den Menschen weiterwirken soll und sich in konkreten Taten ausdrückt.

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Didaktisch eröffnet das Medium einen tiefgehenden Zugang zu zentralen theologischen Fragen nach Gottesbild, Identität und gelebter Liebe. Für den Unterricht mit Lernenden eignet sich der Clip besonders, um abstrakte Inhalte wie den Gottesnamen oder das Verständnis von Verherrlichung anschaulich zu erschließen. Methodisch kann mit einer Einstiegsfrage gearbeitet werden, etwa welche Bedeutung Namen für die eigene Identität haben. Darauf aufbauend kann der Transfer zur biblischen Tradition erfolgen, in der Namen eine programmatische Bedeutung tragen. Nach dem Anschauen des Clips bietet sich eine strukturierte Auswertung an, bei der zentrale Aussagen herausgearbeitet werden. Eine mögliche Vertiefung besteht darin, die Deutung von Verherrlichung als Liebe gegen gängige Vorstellungen von Macht und Größe zu kontrastieren. Lernende können in Gruppen konkrete Beispiele für Taten der Liebe im Alltag entwickeln und präsentieren. Auch kreative Zugänge wie das Formulieren eigener Gebete, das Schreiben eines persönlichen Vermächtnisses oder das Gestalten von Symbolen für Liebe und Würde bieten sich an. Ziel ist es, die theologische Aussage nicht nur kognitiv zu erfassen, sondern auch in ihrer existenziellen Bedeutung zu reflektieren und auf das eigene Leben zu beziehen.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.1 Gottesrede – angemessen von Gott sprechen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 1. Gottesvorstellungen und Gottesbilder.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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