Wusstest du, dass Jesus ein Testament hinterlassen hat? Im klassischen Stil einer antiken Abschiedsrede lässt der Evangelist und Autor Johannes Jesus das so genannten "hohepriesterliche Gebet" sprechen. Darin geht es auch um den Namen Gottes, den Jesus den Menschen bekannt gemacht hat, und der zugleich auch als "sein Programm" zu verstehen ist. Bevor er in den Tod geht, um dieses Programm zu vollenden, will er seine Jünger in guten Händen wissen und bittet den Vater, sie zu bewahren.
Das stellt das sogenannte hohepriesterliche Gebet Jesu aus dem Evangelium nach Johannes in den Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist die Deutung dieses Gebets als eine Art Vermächtnis Jesu, also als das, was für die Nachfolgenden besonders bewahrenswert ist. Der Clip entfaltet die Bedeutung von Namen als Ausdruck von Identität und Wesen und verbindet dies mit dem Gottesnamen aus der Bibel, der als Ich bin für euch da gedeutet wird. Jesus wird als derjenige vorgestellt, der diesen Namen konkret sichtbar macht, indem er Gottes Liebe in seinem Handeln offenbart. Die Verherrlichung Gottes wird dabei nicht als äußere Erhöhung verstanden, sondern als Ausdruck radikaler Liebe, die sich im Leben und Sterben Jesu zeigt. Zugleich wird betont, dass diese Liebe unter den Menschen weiterwirken soll und sich in konkreten Taten ausdrückt.